zum Inhalt springen

Neuerscheinungen von Mitarbeiter_innen des Instituts

Comicanalyse. Eine Einführung

Stephan Packard, Andreas Rauscher, Véronique Sina, Jan-Noël Thon, Lukas R. A. Wilde, Janina Wildfeuer. 2019. Stuttgart: J.B. Metzler.

Inhalt

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Comics in all ihren vielfältigen Formen hat sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland zu einem lebhaften interdisziplinären Forschungsfeld entwickelt, dem zudem ein steigendes Interesse an der Comicanalyse in universitären Lehrveranstaltungen gefolgt ist. Die vorliegende Einführung verbindet vor diesem Hintergrund einen kompakten Überblick über einschlägige Theorien, Begriffe und Methoden mit einer Vielzahl konkreter Beispiele, um die Produktivität einer Auswahl zentraler Ansätze zur semiotischen, multimodalen, narratologischen, genretheoretischen, intersektionalen und interkulturellen Comicanalyse zu demonstrieren.



We are All Astronauts. The Image of the Star Traveller in Arts and Media

Henry Keazor (Hg.) 2019. Berlin: Neofelis Verlag.

darin:

"‘Climb the Penrose Stairs to Merge with the (In)Finite.’ The Astronaut as Reciprocal Posthuman", S. 191-210

von Dr. Marc Bonner

und

"Astronaut and Avatar. Some Remarks About the Video Game as Outer Space", S. 225-242

von Dr. Marc Bonner und Dr. Thomas Hensel



Avanturen des neuen Telemachs - Eine Bildgeschichte von 1786

Adventures of a New Telemachus

von Friedrich Schiller

Neu ediert und mit einer Einführung versehen von Dietrich Grünewald. Ins Englische übertragen von Stephan Packard und Elizabeth Nijdam

2018. Berlin: Christian Bachmann.

Prof. Dr. Stephan Packard

Zum 30. Geburtstag seines Freundes und Gönners Christian Gottfried Körner zeichnet Friedrich Schiller, der skandalöse Dichter der Räuber, 1786 eine Bild-Humoreske. Zunächst nur als Spaß im Freundeskreis gedacht und später für verschollen gehalten, erscheinen hier erstmals Reproduktionen der unbearbeiteten Originalzeichnungen im Druck. Gegenübergestellt ist ihnen die Originalhandschrift aus der Feder des Schiller-Freundes Ludwig Ferdinand Huber. Der Text erscheint hier zudem erstmals transkribiert parallel in deutscher und englischer Sprache. Erläutert, in ihrem ästhetischen und historischen Kontext verortet, wird Schillers Geschichte, in der Körner nicht nur als Herkules erscheint, sich in Ägypten mutig gefräßigen Krokodilen stellt und gar eingemacht wird, in einem ausführlichen und umfangreich bebilderten Aufsatz von Dietrich Grünewald.



Ästhetik des Gemachten. Interdisziplinäre Beiträge zur Animations- und Comicforschung.

Hans-Joachim Backe, Julia Eckel, Erwin Feyersinger, Véronique Sina und Jan-Noël Thon, Hg. 2018. Berlin: De Gruyter.

Dr. Véronique Sina

Inhalt

Animation und Comic weisen in ihren Ästhetiken offenkundige Parallelen auf, denen jedoch bislang in der jeweils einschlägigen Forschung kaum angemessene Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Beide basieren auf künstlerischen Praktiken, die unter Einsatz spezifischer Techniken Bilder generieren, welche wiederum diese Techniken ihrer Entstehung in einer besonderen Art und Weise mitausstellen. So verweisen die gezeichneten Linien des Comics oder des Cartoons auf den Akt des Zeichnens selbst, die Knetfiguren im Stop-Motion-Animationsfilm auf den Akt ihrer händischen (Ver-)Formung oder die hyperrealistischen, überhöhten Figuren des Superheld_innen-Comics und VFX-Kinos auf ihren Status als Artefakte. Diese für ganz unterschiedliche Formen von Animation und Comics konstitutive Thematisierung der eigenen Gemachtheit bildet den Hauptgegenstand des vorliegenden Bandes, in dessen Rahmen aus einer dezidiert interdisziplinären Perspektive die Parallelen, Schnittstellen und Unterschiede herausgearbeitet werden, die sich im Kontext von Animations- und Comicforschung mit Blick auf die methodisch-analytische Erfassung der Materialität und Ästhetik ihrer jeweiligen Gegenstände ergeben.

 



Klassiker des tschechischen und slowakischen Films

Nicole Kandioler, Christer Petersen und Anke Steinborn (Hg.). 2018. Marburg: Schüren.

darin:

"Der Feuerwehrball / Hoří, má panenko (1967)", S. 117-124

Von Dr. Peter Scheinpflug


Die Szene des Wunderbaren. Die Shakespeare-Elfen im Wechselspiel von Musik und Maschine.

Dr. T. Sofie Taubert

2018: Stuttgart: Metzler.

Inhalt

Die theaterwissenschaftliche Studie untersucht die Elfenszenen in musikalischen Adaptionen der Shakespeare-Dramen „The Tempest“ und „A Midsummer Night’s Dream.“ Die Szenen werden unter dem Rubrum des Wunderbaren in ihrer szenischen wie akustischen Umsetzung analysiert. Das Wunderbare, das das Gewohnte irritiert, bildet einen Experimentierraum, in dem technologische, gesellschaftspolitische sowie ästhetische Entwicklungen verhandelt werden. Ausgangspunkt ist die Formierungsphase des preußischen Bürgertums im 19. Jahrhundert. Ausgeweitet wird der Blick auf die transnationalen Beziehungen sowie auf das Nachleben der Elfenbilder im 20. Jahrhundert.

 



Opus und Labor. Arbeit in autobiographischen und biographischen Erzählungen

Iuditha Balint et al. (Hg.). 2018. Essen: Klartext.

darin:

"Arbeit am Mythos: Auto(r)fiktion in den Superhelden-Comics Animal Man und It's a bird...", S. 247-272

Von Dr. Peter Scheinpflug

 



Film-Konzepte 49: Ken Loach

Claudia Lillge (Hg.) 2018. München: Edition Text + Kritik.

darin:

"Kulturen des Übergangs. Ae Fond Kiss", S. 32-42

Von Felix T. Gregor.
 



Notwendige Unzulänglichkeit. Künstlerische und mediale Repräsentationen des Holocaust

Nina Heindl und Véronique Sina (Hg.). 2017. Reihe: Kunstgeschichte (Bd. 103). Münster: LIT.

Dr. Véronique Sina

Inhalt

Die Frage nach der Darstellbarkeit des Holocaust wird bis heute kontrovers diskutiert. Wähhrend die nationalsozialistischen Gräueltaten einer anhaltenden Erinnerung und damit auch einer fortlaufenden Darstellung bedürfen, scheint jeder Versuch der Repräsentation der Shoah ob der Grausamkeit der begangenen Verbrechen zwangsläufig an seine künstlerischen und medialen Grenzen zu geraten. Der interdisziplinäre Sammelband geht dieser zwangsläufigen Unzulänglichkeit und gleichzeitigen Notwendigkeit der Repräsentation, diesem Paradoxon der (Un-)Darstellbarkeit des Holocaust, anhand unterschiedlicher künstlerischer und medialer Schwerpunktsetzungen nach.

Link zum Verlag: http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-13539-1



Game Studies

Benjamin Beil, Thomas Hensel und Andreas Rauscher (Hg.) 2017. Wiesbaden: Springer VS.

darin:

"Welt", S. 129-151

von Dr. Marc Bonner.
 



Just Little Bits of History Repeating. Medien | Nostalgie | Retromanie

Pablo Abend, Marc Bonner und Tanja Weber (Hg.). 2017. Berlin/Münster/Wien: LIT.

darin Beiträge u.a. von:

Dr. Peter Scheinpflug, Dr. Marc Bonner, Felix T. Gregor, M.A., Prof. Dr. Benjamin Beil und Dr. Tanja Weber.

Abstract

Just Little Bits Of History Repeating ist ein Zitat aus dem Refrain der Propellerheads- Single History Repeating (1997). In diesem Stück werden Musikstile, Produktionstechniken und Akteure kompiliert, um vergangene Zeiten mit ihren Ereignissen und kulturellen Praktiken heraufzubeschwören. Auch der vorliegende Sammelband beschäftigt sich mit kollektiven Erfahrungsräumen der Medialisierung zwischen den Eckpunkten Medien | Nostalgie | Retromanie. Der Titel steht zudem für die medienkulturwissenschaftliche Konzeption des Buches: Mit Just Little Bits Of History Repeating sollen weder weitere Definitionen zur Nostalgie zu den bereits bestehenden hinzugefügt, noch ein kulturpessimistischer Befund geliefert werden. Stattdessen bietet der Band kritische Analysen als Reflexionen zu aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen wie auch medialen Umbrüchen – z. B. zwischen analog und digital. Die Beiträge sind in die Kategorien Sci-Fi-Nostalgie, Kollektive Nostalgie, Mediennostalgie und Retro-Medien gruppiert, die die zahlreichen kaleidoskopischen Vermischungen von Fragmenten und Ebenen von Vergangenheit und Gegenwart offenlegen. Just Little Bits Of History Repeating steht schließlich für die transdisziplinären Zugriffe, Theorien und Methoden, die auf den Themenkomplex Medien | Nostalgie | Retromanie angewandt werden.



Handbuch Filmtheorie

Bernhard Groß und Thomas Morsch (Hg.). 2017. Wiesbaden: Springer.

Darin:

"Star Studies" [LINK]

Von Prof. Dr. Brigitte Weingart.

 



Zeitschrift für Medienwissenschaft 17: Psychische Apparate

Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.). 2017. Bielefeld: Transcript.

Darin:

"Instituieren statt Institutionalisieren. Zur Einrichtung des Harun Farocki Instituts. Tom Holert, Doreen Mende und Volker Pantenburg im Gespräch mit Daniel Eschkötter und Brigitte Weingart", S. 131-145

Von Prof. Dr. Brigitte Weingart.



Zeitschrift für Medienwissenschaft 16: Celebrity Cultures

Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.). 2017. Berlin/Zürich: Diaphanes.

Schwerpunktredaktion von  Prof. Dr. Brigitte Weingart und Peter Rehberg.

 



Akten des XIII. internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015: Germanistik zwischen Tradition und Innovation 7

Jianhua Zhu, Jin Zhao und Michael Szurawitzki (Hg.). 2017. Frankfurt a.M: Peter Land. ISBN 978-3-7930-9854-6.

Darin:

"Eipott, Oliven-Apps und Candy Crush: Der kulinarische Interdiskurs rezenter Medientechniken", S. 101-105

Von Dr. Peter Scheinpflug.



Fernweh nach der Romantik. Begriff - Diskurs - Phänomen

Irmtraud Hnilica, Malte Kleinwort und Patrick Ramponi (Hg.). 2017. Freiburg i.Br./Berlin/Wien: Rombach. ISBN 978-3-7930-9854-6.

Darin:

"»Geographie für jedermann«: Fernweh und Fernsehen im Schlagerfilm Münchhausen in Afrika (1958)", S. 137-153

Von Dr. Peter Scheinpflug.



Lesen X.0. Rezeptionsprozesse in der digitalen Gegenwart

Sebastian Böck et al. (Hg.). 2017. Göttingen: V&R unipress. ISBN 978-3-8471-0745-3.

Darin:

"Augmented reading. Lesen als multimediale Praktik im Digitalzeitalter", S. 69-88

Von Dr. Peter Scheinpflug.



„Da ist denn auch das Blümchen weg“. Die Entjungferung – Fiktionen der Defloration

Renate Möhrmann (Hg.). 2017. Stuttgart: Kröner. ISBN 978-3-520-47101-7.

Darin:

"'Aber es ist besser, du pflückst Blumen, als dass du in der Kirche dahinwelkst': Jungfräulichkeit, Religiosität und Gewalt in Ingmar Bergmanns Die Jungfrauenquelle - mit einem Seitenblick auf Louis Malles Pretty Baby.", S. 79-109

Von Dr. Peter Scheinpflug.



Storyboarding. Filmisches Entwerfen

Anna Häusler und Jan Henschen (Hg.). 2017. Marburg: Schüren. ISBN 978-3-89472-966-0.

Darin:

"Das Storyboard als Entwurfs- und Notationsmedium des Computerspiels", S. 205-224

Von Dr. Marc Bonner.



Jahrbuch Immersiver Medien 2016. Interfaces - Netze - Virtuelle Welten

Institut für Immersive Medien Kiel (Hg.). 2017. Marburg: Schüren. ISBN 978-3-89472-977-6.

Darin:

"Erkundung als virtuell-fiktionale Immersionsstrategie – Das prospect pacing der Open-World-Computerspiele als Spiegel nicht linearer Spieler-Einbindung", S. 38-57

Von Dr. Marc Bonner.



Populäre Piraten. Vermessung eines Feldes

Irmtraud Hnilica und Marcel Lepper (Hg.). 2017. Berlin: Kadmos.

Darin:

"'The Thing is Bleackbeard!' Piraten im Superhelden-Comic", S. 215-237

von Dr. Peter Scheinpflug.