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Dr. T. Sofie Taubert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Büro: Raum 3.10, Meister-Ekkehart-Str. 11, 3.Stock: Lageplan & Theaterwissenschaftliche Sammlung, Burgallee 2

Telefon: 0221/470-7113 & 02203-60092 -0/18

Email: sofie.taubert(at)uni-koeln.de

Sprechstundentermine:

  • nach Vereinbarung.

Ausgewählte Publikationen:

  • Taubert, T. Sofie. 2018. Die Szene des Wunderbaren. Die Shakespeare-Elfen im Wechselspiel von Musik und Maschine. Stuttgart: J.B. Metzler.
  • Taubert, T. Sofie. 2017. "Bewegung und Raum." In Im Spielrausch. Streifzüge durch die Welten des Theaters und des Computerspiels, herausgegeben von Benjamin Beil, Philipp Bojahr und T. Sofie Taubert. Glückstadt, 21-31. Glückstadt: Hülsbusch, W.
  • Taubert, T. Sofie. 2018. "Erinnerung und Inspiration – Auftrag und Bedeutung eines Theatermuseums (Theatermuseum Kiel)" In Schleswig-Holstein. Die Kulturzeitschrift für den Norden: 43-71.

Forschungsschwerpunkte:

  • Shakespeare-Adaptionen im musikalischen Theater
  • Projekt zu Erforschung der Provenienz der Institutsbestände der Theaterwissenschaftlichen Sammlung
  • Projekt zur Formierung von audiovisueller Wahrnehmung durch Bühnenräume und –techniken im (Musik-)theater des 19. Jahrhunderts.

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Curriculum Vitae

  • Seit 2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienkultur und Theater, Universität zu Köln (Bereich Lehre und Studiengangsmanagement).
  • 2018: Kurzzeitdozentur des DAAD an der Tel Aviv University, Okt-Dez. 2018
  • 2018: Organisation des internationalen Workshops "Materiality of Performance – Performance Residues", finanziert durch das Programm Network und Exchange.
  • Seit 2017: Projekt zur Erforschung der Provenienz der Institutsbestände der TWS.
  • 2017: Promotion zur Dr. phil. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Titel "Die Szene des Wunderbaren. Die Shakespeare-Elfen im Wechselspiel von Musik und Maschine". 16. Juli 2017, Bewertung: summa cum laude. Ausgezeichnet mit dem Martin-Lehnert Preis der Deutschen Shakespeare Gesellschaft, publiziert im April 2018 bei J.B. Metzler.
  • 2016-2018: Ko-Kuratorin der Ausstellung „Im Spielrausch—von Königinnen, Drachentötern und Pixelmonstern“, Kooperation zwischen TWS und dem Museum für angewandte Kunst Köln. Laufzeit der Ausstellung 19.08.2017-04.02.2018.
  • 2013-2015: Betreuung der Reakkreditierung der vier Studienprogramme des Institutes für Medienkultur und Theater sowie der Erstakkreditierung des 1-Fach Masterprogrammes.
  • 2013: Ko-Kuratorin der Ausstellung „A Party for Will! Eine Reise ins Shakespeare Universum“, Kooperation zwischen TWS und dem Museum für angewandte Kunst Köln sowie dem Humanities Research Centre York (UK).
  • 2010-2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Film,- Theater und empirische Kulturwissenschaft. Der JGU Studienmanagerin für das Fach Theaterwissenschaft.
  • 2011-2014: Assoziiertes Mitglied des internationalen Promotionsprogrammes Performance and Media Studies (IPP) an der JGU Mainz.
  • 2008: Studium an der Universiteit Utrecht, Faculteit Geesteswetenschappen, Theaterwetenschap. Schwerpunkt: Kunstmarketing und Kunstmanagement.
  • 2005-2010: Studium der Theater – und Musikwissenschaft sowie Kulturanthropologie/Volkskunde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Abschluss: Magistra Artium.

Auszeichnungen & Preise

  • Kurzzeitdozentur des DAAD an der Tel Aviv University, Okt-Dez. 2018
  • Martin-Lehnert Preis der Deutschen Shakespeare Gesellschaft, 2018
  • Internationaler Workshop finanziert durch das Network & Exchange Programm der UzK, Mai 2018

Mitgliedschaften

  • IFTR (International Federation of Theatre Research, Mitglied seit 2013)
  • Deutsche Shakespeare-Gesellschaft (Mitglied seit 2013)



Forschung

Forschungsthemen

  • Ästhetik des Musiktheaters
  • Musiktheatergeschichte
  • Elisabethanisches Theater
  • Shakespeare-Rezeption
  • Historiografie in der Verschränkung von Klang und Szene
  • Theaterwissenschaft als Kulturwissenschaft
  • Formierungsvorgänge visueller und akustischer Wahrnehmungsweisen im 19. Jahrhundert

Forschungsprojekte

Seit 2018:

Leitung der internationalen Arbeitsgruppe „Listening to the story of the curtain – perspectives on the material conditions of theatre performances“, Netzwerk von Post-Doc und Senior Scholars, gerahmt durch die IFTR, gefördert durch das NetEx Programm der UzK.

The key term Materiality of Performance has recently drawn attention in the international scholarly discourse. Indicating a shift in the focus, from the “pure” textual or performative analysis, to the material conditions of cultural performances as well as the ‘materials remains’ as such. Whereas in cultural studies, archaeology (Maran, DeMarrais), Anthropology (Houlbrook/Armitage) and Sociology (Rose, Löw/Volk/Leicht/Meisterhans) perspectives on materialism have been extensively discussed in a series of publications, Theatre Studies has been reluctant in its engagement with this topic. First steps have been done with a focus on materiality in the context of puppetry (Posner/Orenstein/Bell 2014), costumes (Monks 2010, Barbieri 2017), theatrical objects (Schweitzer 2014), and Shakespeare studies (Lin 2012). The working group aims to broaden this impact by focussing more strongly on the material conditions in various aspects of performances be it the role of props, the corporeality of actors or the machinery as material co-actor. We propose a methodological perspective on the materiality of theatre which puts its performative qualities in the focus and look unto the agency the materiality itself unfolds.

2017-2019:

Projekt zu Erforschung der Provenienz der Institutsbestände der Theaterwissenschaftlichen Sammlung für den Zeitraum 1933-1945; gefördert durch die UzK und die TWS.

Seit 2018: Forschungsprojekt zur Formierung von audiovisueller Wahrnehmung durch Bühnenräume und –techniken im (Musik-)theater des 19. Jahrhunderts (Habilitations-Projekt). Das Projekt setzt sich mit Szenografie und Bühnenmaschinen im 19. Jahrhundert auseinander und untersucht, wie bestimmte visuelle Anordnungen die Formierung von Wahrnehmungsmustern maßgeblich beeinflussen. Methodisch ist dabei die Verbindung von szenischen und klanglichen Analyse-Parametern von zentraler Bedeutung. Die Plurimedialität der beteiligten Mittel wird dabei gerade auch im Hinblick auf die materiellen Bedingungen ihrer Herstellung untersucht. Ästhetische Ansätze werden mit medientechnologischen und soziokulturellen zusammengedacht. Gerade die Reibungen zwischen dem Theaterdiskurs und (materieller) Bühnenrealität werden dadurch beschreibbar.

Es wird untersucht wie in verschiedenen medialen Konstellationen bestimmte Praktiken von Raum- und Bildkonstruktion etabliert werden, gedacht ist zum Beispiel an Bewegungs- und Transparenzeffekte, sowie Tiefenwirkungen. Die Bühne wird dabei neben populären optischen Apparaten und Mechanismen wie dem Guckkasten als Teil visueller Kultur verstanden. Die Verbreitung von Szenarien, konstituiert in Visualität, Materialität und Klanglichkeit, wird dabei anhand bestimmter Schlüsselszenen des Kernrepertoires untersucht, im Besonderen die Wolfsschlucht-Szene in „Der Freischütz“ (C.M. v. Weber), die Hexenküche in „Faust“ (Goethe) oder die Reise Hüons in „Oberon“ (C.M. v. Weber). Es sind gerade die außergewöhnlichen Szenen, in denen musikalische und visuelle Bewegung und ihre materiellen Bedingungen die künstlerischen Ambitionen der Zeitgenossen zum Ausdruck bringen. Oftmals sind diese Szenen nicht nur musikalisch und dramaturgisch paradigmatisch, sondern auch in ihrer Reflexion aktueller (medien)technologischer Entwicklung.




Publikationen & Vorträge

Monographie

  • Taubert, T. Sofie. 2018. Die Szene des Wunderbaren. Die Shakespeare-Elfen im Wechselspiel von Musik und Maschine. Stuttgart: J.B. Metzler.

Herausgeberschaft

  • Beil, Benjamin, Philipp Bojahr und T. Sofie Taubert (Hg). 2017. Im Spielrausch. Streifzüge durch die Welten des Theaters und des Computerspiels. Glückstadt: Hülsbusch, W.

Artikel

  • Taubert, T. Sofie. 2018. "Erinnerung und Inspiration – Auftrag und Bedeutung eines Theatermuseums (Theatermuseum Kiel)." In Schleswig-Holstein. Die Kulturzeitschrift für den Norden, 43-71.
  • Taubert, T. Sofie. 2017. "Bewegung und Raum." In Im Spielrausch. Streifzüge durch die Welten des Theaters und des Computerspiels, herausgegeben von Benjamin Beil, Philipp Bojahr und T. Sofie Taubert. Glückstadt, 21-31. Glückstadt: Hülsbusch, W.
  • Taubert, T. Sofie. 2019. "Preparing Wonder and Spectacle for the Romantic Era - Carl Maria von Weber's Oberon as transfer between cultural tendencies and historical discourses." In Margins and mainstreams. Dance, opera and theatre around 1800, herausgegeben von Selvik, Fiskvik und Gladsø. New York: Routledge.
  • Taubert, T. Sofie. 2017. "Die Musik in Max Reinhardts Shakespeare Inszenierungen und Bearbeitungen in Macbeth und Der Sturm. 28.-30.10.2013 Colloque Max Reinhardt, Paris." In Max Reinhardt: L’art et la technique à la conquête de l’espace – Kunst und Technik zur Raumeroberung (Jahrbuch für Internationale Germanistik / Reihe A: Gesammelte Abhandlungen und Beiträge, herausgegeben von Marielle Silhouette. Paris: Peter Lang AG .
  • Taubert, T. Sofie. 2015. "Ming Tsaos Die Geisterinsel als Erforschung der Grenze zwischen Formlosem und Geformtem." In Sound and Performance. Positionen. Methoden. Analysen, herausgegeben von Wolf Dieter Ernst, Nora Niethammer, Berenika Szymanski-Düll und Anno Mungen, 455-67. Bielefeld: Königshausen u. Neumann.
  • Taubert, T. Sofie. 2014. "'Geister, Elfen, stellt euch ein.' Die Wunderbaren Wesen der Shakespearschen Imagination." In A Party for Will! Eine Reise ins Shakespeare-Universum, herausgegeben von Petra Hesse und Peter W. Marx, 166-82. Berlin: Theater der Zeit.
  • Taubert, T. Sofie. 2014. "William Shakespeares 'Othello' als Imagination des Fremden – Einblicke in das Bühnenleben eines Außenseiters." In Oper pur Köln. Das Magazin der Oper Köln. März 2014-Juli 2014.
  • Taubert, T. Sofie. 2013. "Strukturen und Strategien der niederländischen Theaterlandschaft." In Theaterlandschaften der Gegenwart. Rahmenbedingungen und Zeitbezüge im zeitgenössischen Drama, herausgegeben von Nickel Gall, 255-66. Tübingen: Francke .

Vorträge

  • Around the Empire in 80 minutes. Imaginations of the foreign in 19th century set design, Vortrag im Rahmen der IFTR Conference, Belgrad, Juli 2018
  • Where does the horizon lead to? The stage portal and the framing of the world in central European theatres,  Vortrag an der Tel Aviv University, Israel, November 2017
  • Mediengeschichte I: Körper und Bild im 18. Jahrhundert, Vortrag im Rahmen der BA-Vorlesung »Mediengeschichte I«, Universität zu Köln, Wintersemester 2017/18
  • Image-Space-Practices. Mechanisms of worldbuilding in 19th century set design, Vortrag an der JNU, New Delhi, Indien, September 2017
  • Public Dis/Play: Curating an exhibition on theatre and play, Vortrag im Rahmen der International Summer Institute [SIC 2017], Theaterwissenschaftliche Sammlung Universität zu Köln, Aug 2017
  • Der Ton macht die Musik – Analyseansätze zu Musik in Theater und Film, Vortrag im Rahmen der BA-Vorlesung Analysemethoden der Medienkulturwissenschaft, Universität zu Köln, Sommersemester 2017
  • Klang I: Faszination Stimme – Medium Stimme, Vortrag der Rahmen der BA-Vorlesung »Mediengeschichte II«, Universität zu Köln, Sommersemester 17
  • Shipwreck and hell - staged wonders and the interplay of sound and machinery, Vortrag an der Tel Aviv University, Israel, März 2017
  • Of islands and woods – In search of nationhood, Berlin 1800, Vortrag an der JNU, New Delhi, India, März 2016
  • "Where the bee sucks, there suck I" - Microscopic view and the staging of fairies, Vortrag im Rahmen der IFTR Conference, Hyderabad, India, Juli 2015
  • "Wo kann diese Musik sein? In der Luft oder auf der Erde?" (Der Sturm, I,2) Über Wirken und Klang der Shakespeareschen Fabelwesen, Vortrag im Museum für angewandte Kunst Köln (MAKK), 30. März 2014
  • "Shakespeare's Elfen zwischen Auge, Ohr und Verstand." Wirkweisen und Inszenierungstrategien des Übernatürlichen am Beispiel von Prospero's Books von Peter Greenaway und ‘The Tempest’ von Julie Taymor, Vortrag im Rahmen der BA-Vorlesung »Medialität der Sinne«, Kultur Theater Film der JGU Mainz, Wintersemester 2012/13